Hochwasserprojekt „AQUA Abens“

Erstes Treffen der Steuerungsgruppe setzt Startsignal.

Hochwasserprojekt Aqua Abens - 1. Sitzung
Abbildung: 1. Sitzung Steuerungsgruppe, Vorstellung bisheriger Ergebnisse Foto: ©Teresa Weis

Das interkommunale Hochwasserprojekt „AQUA Abens“ ist in die nächste Phase gestartet. Seit April 2026 arbeitet die Gemeinde Rudelzhausen gemeinsam mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), zwölf weiteren Kommunen und Fachbehörden an einem Konzept für nachhaltigen, dezentralen Hochwasserschutz.
Beim allerersten Treffen der Steuerungsgruppe in Neustadt an der Donau wurden nun die ersten Ergebnisse präsentiert.
Die wichtigsten Kernpunkte:
  • Das Ziel: Da der Naturraum entlang der Abens wenig Wald besitzt, ist das Hochwasserrisiko hoch. Das Projekt untersucht, wie Wasser und Bodenfeuchte länger in der Landschaft gehalten werden können. Das dient dem Hochwasserschutz und der Klimaanpassung.
  • Erste Ergebnisse: Das Projektteam stellte Analysen zur Flächeneignung und zur Akzeptanz bei den Land- und Forstwirten vor. Regionale Experten brachten ihr lokales Wissen direkt via Kartenarbeit ein.
  • Breite Unterstützung: Neben Bürgermeistern und der HSWT sind unter anderem das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern und der Bayerische Bauernverband eng eingebunden.
Ausblick: Workshops ab Herbst 2026
Ab Herbst 2026 startet die lokale Beteiligung. In regionalen Workshops (3–4 benachbarte Kommunen) werden konkrete Maßnahmen vor Ort diskutiert. Zu diesen Workshops werden gezielt Feuerwehren, Ortsbäuerinnen, Ortsobmänner, Landwirte und Forstwirte sowie weitere lokale Interessenvertretungen eingebunden. Die Steuerungsgruppe setzt ihre Arbeit parallel in halbjährlichen Treffen fort.